Skunk Anansie, Limp Bizkit und Die Antwoord am Frequency Festival 2016

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© Iris Reihs

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Eigentlich weiß ich gar nicht so recht WO ich anfangen soll, denn der letzte Tag des Frequency Festivals  hielt ein Highlight nach dem anderen bereit. Skunk Anansie machte an diesem Samstag Nachmittag den Anfang, Massive Attack, Limp Bizkit und die Andwoord sollten folgen.

Skunk Anansie

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Die letzte Show die ich von den Briten sah ist schon eine ganze Weile her. Auf der Kasematten Bühne in Graz konnte ich das damals neu erschienene Album Wonderlustre (2010) in vollen Zügen live auskosten und war schon in der Steiermark von der Performance total begeistert!

Bei der Green Stage in St. Pölten konnte ich meiner Lieblingsband dann endlich ganz nah sein und aus nächster Nähe die Stimmung der Show einfangen. Das die Frontsängerin Skin gleich bei den ersten Songs schon in die Mengen springt, hätte keiner gedacht. Mit einem glücklichen Fan hielt sie Händchen, um die Balance auf der Absperrung nicht zu verlieren und ließ sich anschließend mit dem Rücken voran in die Menge fallen. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen als ich meine Fotos durchging, nachdem wir den abgesperrten Bereich wieder verlassen hatten.

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Auch nachdenkliche Bilder durften in der Show nicht fehlen und so wurden nicht nur eigene Musikvideos wie “My Ugly Boy“ als Hintergrundbild in die Show mit eingebunden, sondern auch aktuelle Bilder von Anschlägen, die bedrückende und wachrüttelnde Gefühle zugleich hoch riefen. Eine weitere traurige Sequenz war auch der Song “Beauty Is Your Curse“ als sie Bilder von Tupac, Kurt Cobain, Prince und vielen weiteren Künsten zeigten, die zu früh von uns gegangen sind!

Ein fulminanter Auftakt für den letzten Tag des dreitägigen Frequency Festivals!

Wizo

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Weiter ging es mit dem Jungs aus Baden-Württemberg. Mit guter Laune, rotzfrechen Texten und viel gutem Punksound sorgte Wizo anschließend auf der Green Stage für ein pogendes Publikum. Bevor es so richtig mit dem Song “Das goldene Stück Scheiße“ losging, lies uns Jochen Bix noch wissen, dass es sich um ein langsames, zorniges Lied von 1983 handelt, das Lied könnte aber genauso gut vom diesem oder letztem Jahr sein. Denn das Thema Rechtsradikalismus ist aktueller den je! Sie hatten übrigens auch Herrn Strache (FPÖ) zu ihren Konzert am Frequency Festival eingeladen, aber der wollte leider nicht kommen, obwohl sie da schon etwas mit Dixi Klos vorbereitet hatten…

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Massive Attack

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Nur fünf Minuten vor Limp Bizkit (Green Stage) sollte die britische Trip-Hop-Band aus Bristol auftreten. Das Zeitfenster war also extrem kurz gesteckt, um von beiden Bands Fotos zu bekommen. Die Lichtbedienungen waren auf der Space Stage für Fotos zwar nicht die allerbesten, aber die düstere Stimmung übertrug die Lightshow auf alle Fälle. Auf den Hit “Teardrops“ sollten die Fans an diesem Abend vergeblich warten, was mich auf einem Festivalkonzert auch nicht ganz verwunderte. Was mich aber total freute war die Tatsache, dass sie nicht nur alte Songs performten, sondern auch den Song von Young Fathers – SHAME zum Besten gaben. Wer den Abend gerne langsam ausklingen lassen wollte, der war genau richtig bei der Space Stage! Mich verschlug es allerdings Richtung Green Stage, welche ich dank Abkürzung rechtzeitig zu dem Opening Hit “Rolling“ von Limp Bizkit erreichte!

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Limp Bizkit

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Beim anschließenden Konzert von Limp Bizkit fühlte ich mich in die Neunziger Jahre zurück versetzt.

Die Jungs haben es einfach immer noch drauf, auch wenn einige Fan-Stimmen munkeln, dass Fred Durst in der Vergangenheit lebt und aus diesen Grund für kein weiteres Album sorgen soll. Das Festivalgelände bei der Green Stage war vor lauter Menschenmassen überfüllt und das Gedränge heizte die Stimmung schon bevor Fred Durst und Co. die Bühne betraten an. Kurz nach dem ersten Song “Rolling“ kollabierte ein Mädchen in den ersten Reihen, die sofort aus der Menge gezogen wurde,worauf Fred Durst das Konzert kurz unterbrechen ließ, um sich zu versichern ob alles Okay war! Nach einer kurzen Ansage, dass alle aufeinander Obacht geben sollten, konnte weiter gerockt werden…

(Das Mädchen habe ich übrigens am Sportplatz/Ersthilfezelt, beim anschließenden Konzert von Die Andwoord gesehen – sie wirkte noch erschöpft, aber glücklich! Wie es aussah war sie während des Konzerts dehydriert, aus diesem Grund versagte wohl ihr Kreislauf.)

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Weitere Songs von Limp Bizik warten: “Generation“, “My Way“, “Break Stuff“, “Nookie“, “Sade but true“, “Bring it back“, “Just like this“ und “Hot dog“.

Die fokken Antwoord

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Nach ein paar klitzekleinen technischen Problemen ging es mit ein wenig Verspätung mit dem Opening Song “Fuck Julle Naiers“ los. In überdimensionale orange Jogginghosen und Sweatshirts gehüllt betraten Ninja und Yolandi Visser die Bühne!

Das ganze Konzert erinnerte mich an das Video “Smack My Bitch Up“ von The Prodigy, in dem eine Person ihren Drogenrausch erlebt und es sich anfühlt, als ob Du selbst den Trip durchleben würdest. Von den Die Andwoord Videos war man es ja schon gewohnt, dass die zwei in crazy Outfits gehüllt sind, doch was sich LIVE an Kostümwechseln abspielte, ließ mir den Mund offen stehen. Besonders gut gefiel mir allerdings die Boxershorts von Ninja, denn der Pink Floyd Logo-Druck war einfach riesig! Als durch choreographierter Wahnsinn ließ das Team die Menge kochen und schlug kurzerhand die offizielle Partyzone auf der Green Stage auf! Hits wie “Ugly Boy“, “Pitbull Terrier“, “Babies On Fire“ und “Feeky“ waren die Playlist des spektakulären Abschlusskonzerts des Frequency Festivals 2016!

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Das dreitägige Festival konnte sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen, denn das Line-up war vorzüglich und das Wetter konnte nicht besser sein!

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